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1 (1821)
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Fällen zeigen können, und zu dem Ende die Beschaffen-heit und die Giöl'se der Fehler untersuchen, die man, beyihrer Anwendung auf die Praktik, begehen kann. DieseFehler sind von zweyerley Gattung, die einen nihren vonder gröfsern oder geringem Genauigkeit der Gröfscnher, die man bey jedem besondcrn Falle in die Formel ein-fuhrt, und die andern kommen von der Formel selbst; dieersten sind Fehler der Beobachtung und die andern der Mc.thode.

Fe hier der Fe ohac li tun g.

So geübt auch ein Beobachter seyn mag, so gut auchdie Instrumente, welche er anwendete, seyn können; sogiebt es immer eine gewisse Fehler-Griinze bey der Beob-achtung , aufserhalb welcher es ihm fast unmöglich ist,Gewähr zu leisten. Ich -werde diese Gränze schätzen,

i) für das Barometer, auf ein zehntheil Millimctve;die Wirkung der Haarröhrchcnkraft, die Vergleichung derbeyden Barometer, die Lage des Auges etc. erlauben nicht,für einen geringem Fehler zu stehen; nun entspricht einzehntheil Millimetre auf dem Boden einer Höhe von einoder zwey Mettes, der Höhe nach, in welcher man überdem Meere ist,

3) Auf einen halben Grad über die wirkliche und mitt-lere Temperatur der Barometer - Säule : ein Grad Irrthum

über diese Temperatur entspricht auf dem Boden einesFehlers von einem und einem halben Metre (oder 1,44Metres 1 , in welcher Höhe man auch seyn möge.

Wenigstens auf einem Grad über die w'abre Tem-peratur jeder Station, das lieif.t, der Luftschicht, wo dieseStation ist: ein solcher Irrthum giebt einen Felder von

0,002 der gemessenen Hölle. Diese Fehler sind zwar fastnie alle auf einer Seite, wo sie uahmlich alle den gesuch-ten Höhen - Unterschied vergröfserten oder verkleinerten; al-lein es ist doch nicht weniger gewifs, dafs sie nicht erlau-ben, dafür zu stellen, dafs eine selbst bey günstigen Um-ständen gemachte Beobachtung, eine Höhe bis gegen einoder zwey Mette plus zwey oder drey MiliiineU'c dersel-ben Höhe giebt.