44a
Addition in Bezug auf den Unterschiedin der V er ander ung der Schwere auf dieBarometer.
Unsere beyden Barometer - Säulen müssen nicht alleinauf einerley Temperatur, sondern auch auf einerley Schwer-,Kraft reducirt werden.
Da diese Kraft beym Aufsteigen in der Atmosphäre ab-nimmt, so wird das Quecksilber in dem obern Barometerspeciiisch leichter seyn und hoher steigen, als wenn dieWirkung dieser Kraft beständig geblieben w'äte. Man wirdes auf die Höbe, die es haben soll, dadurch zurückführen,dal's man die, durch die Beobachtung gegebene, Hohe indem Verliältnifs des Quadrats der Entfernungen beyder Ba-rometer bis zum Miuelpunct der Erde vermindert, weildie Schwere in diesem Verliältnifs abnimmt. Ich habe, wieman aus den, diesen Aufsatz schliefseuden tb eure lim heilBetrachtungen sehen wird, gefunden, dafs diese Correctionauf eine genaue und viel einfachere Art geschiehet, wennman den Coefficient 18317, ei,i ^ lir a ^ e Mal um 48 Metre»vergröfsert, welcher also i83bo IMetres würd.
Addition in Bezug auf die Veränderungder Schwere in senkrechter Richtung.
Die Abnahme der Schwere beym Aufsteigen in der At-mosphäre macht auch, dafs die, zwischen den beyden Sta-tionen begriffene, Luftmasse leichter und folglich wenigerdicht ist, was sie nicht seyn würde, wenn die Schwer-kraft in allen Höhen, die wir erreichen können, dieselbeWirksamkeit, als an der Meereslläche behielte. Nun habenwir diese Wirksambeit in der Formel angenommen, indemwir die Schwere der Luft an einem Orte nahmen, w'O dasBarometer auf 0,76 Metr. stand, welches die mittlere Höhedieses Instruments in dera untern Theile der Atmosphäreist. Folglich mufs man auch den Werth von x verhält-