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Dritte Aitlicilun gi'

Temperatur unter der E r d , O be rjl ä ch e.

Die Erd - Oberfläche stellt Länder und Meere dar; manist unter die Oberfläche der erstem durch die Arbeitendes Bergmanns, und unter das Kiveau der Meere durchdie Sonde des Schülers gelangt; man hat bey diesen Ar-beiten Thermometer eingclührt, und dergleichen an jeneSonden befestigt: wir wollen die Resultate ihrer Anzeigenuntersuchen.

Die Beobachtungen im Innern d c r Gruben müssen mitviel Vorsicht gemacht -werden, um die Temperatur desGesteines in einer bestimmten Tiefe, und nicht die eines,durch diese Tiefe gellenden, Luftzuges oder eines Wasser-Slroms, welcher von den obern Bauen hinab toinmt, genau.zu btkommen. Also werden wir keinen Schlufs aus denBe-obachtungeu ziehen können, nach welchen Gucttard unssagt, dafs sich die Temperatur in den berühmten Grubenton YVieliczka , von 83 bis 170 Mctres Tiefe, auf 11° er-halten habe 1 j, auch nicht aus denen, welche Deine imVorbcygehen in den Gruben auf dem Harze gemacht hat,mid -welche ihm auf der Schacht-Sohle von 330 MetrcsTiefe bald i 2°,6 bald 15 0 anzeigten.

Gensane, Berg-Director in Giromagny, in den Voge-sen , batte wahrscheinlich mehr Sorgfalt bey denen ange-wendet, woraus er scblofs . dafs die Temperatur

a) Temperatur der Gruben.

bey 100 Metres Tiefe, iz°

5°3

45.3

i8,32g, 1

wäre.

2 ) IMemoires de 1 Acadcmie. 1762.