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setzt, oder welches auf dasselbe hinauskommt, wann mandie b' ermindemrig der der Höhe des Hodens zukommenden Tem-peratur auf einen halben Grad von hundert IVLetrcs Höheschätzt. Es ist unnütz, zu erwähnen, dafs diese Regel nurals eine bloi'se Annäherung betrachtet werden mufs: sie zeigtuns, dafs eine Höhe von hundert JVIetrcs , beynahe einer Ver-mehrung um einen Breiten -Grad in Bezug auf die Vermin-derung der Temperatur gleich ist.
Die andern Elemente, welche auf die Wärme der ver-schiedenen Theile der Erd - Oberfläche Einilufs haben, kün-\
neu noch weniger der Gegenstand eines allgemeinen Ge-setzes seyn; wir beschränken uns darauf, sie anzuzcigen.
1) Die Beschaffenheit des Wassers, seine Durchsichtig-keit, machen es weit weniger fähig, sich zu erhitzen undzu erkäUen, als die Erde.
In den Umgebungen von Marseille hat Raymond dieWärme der Erde bis zu 53 0 gehen sehen ; allein nie hat sichdie Wärme des Meeres bis zu 25° erhoben: im Winter iscdie Kälte der E de dort bisweilen — 7,1 und die des mit-telländischen Meeres hat niehi 7, 5 überstiegen. Da dieveischiedenen Bewegungen, welche die Meere erleiden, dieGewässer verschiedener Tiefen und Breiten unter einandermischen, so tragen sie auch dazu bey r , auf ihrer Oberflächeeine Gleichförmigkeit herzustellen, welche auf dem festenLande nicht Statt findet. Die dem Meere nahe liegendenLande, welche diese geringere Temperatur - Veränderungfühlen , erleiden bey übrigens gleichen Umständen keine sogrofsen Wärme, und Kälte-Grade, als diejenigen, welchemehr im Innern der Continenle unter demselben Parallel-Kreis liegen.
2) Unabhängig von der eben angezeigten Ursache scheinees auch , dafs die Temperatur des nördlichen Theils unsersContinenls almimmt, je weiter man nach Osten gellt. Soist [also zu Paris die Temperatur schon geringer, als an denKüsten von Bretagne; zu Warschau 2°, 7 geringer, als zu Am-sterdam ; zu Pekin nur 12 0 , 7 während sie an den Küstenvon Italien unter derselben Breite 18 0 ist.
3) Die ausgebreiteteu Wälder, welche einen grofseitTheil des nördlichen Deutschland bedecken, die grofsenSeen, welch« man dort findet, die Verlängerung dieses