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jriiu Inseln des Meeres von Griechenland, welche dieSchriftsteller vergehen aus dem Schools der Wellen liervor-gehen gesellen zu haben, blos Giplcl vun vulcauischen Ge-birgen sind U

Solclie Formationen haben sich seitdem und zu ver-schiedenen Zeilen in denselben Meer - Gegenden erneuert.Fs scheint, dafs im Jahre 726. die Insel Hiera einen neuenZuwachs erhielt und im Jahr 1457 (oder 1575) immer in deniMeerhusen von Thera, und mitten unter vulcauischen Cnn-vulsioncu, sich eine neue kleine Insel fast au denselbenStelle bildete, wo Thia unter dem Cousulat von Silanus er-schienen, und nachher in die Wellen versunken war End-lich hat sich zu Anfänge des letzten Jahrhunderts noch ei-ne neue Insel mitten unter Jen schon vorhandenen erzeugt.

3 Ja wir authentische Berichte von dieser sonderbaren Er.scheinung haben, und selbige in den Stand setzen können,die von gleicher An zu schätzen, so will ich, in Kurzem,die Haupt - Umstände dieser Formation darslcilen.

Den 25 May 1707. bey Sonnen - Aufgang sähe man imMeere, eine Meile von den Küsten der Insel Santorin, einenschwimmenden Felsen. Matrosen hielten ihn für ein schei-devndes Schiff, und steuerten nach selbigen zu in der Ab-sicht, es zu plündern; als sie dabey angekomnicn warenund gesehen hatten, was-es war, hatten sie den Mutli, dar-auf zu steigen, und brachten davon Bimsstein und einigedaran gehangene Austern mit zurück. Der Felsen warwahrscheinlich nur eine gvofse Masse Bimsstein, den dasErdbeben, welches zwey Tage vorher stau gefunden, vondem Meeres-Grunde losgensseii hatte. Nach einigen Tagenaetzte er sich fest und bildete also eine kleine Insel, derenGrofse mit jedem Tage zunimmt. Den 14 Juny hatte siegoo Metres im Umfange und 7 bis g Mettes in der Höhe:sie war rund und von einer weifsen und leichten Erde(Bimsstein und leperino') gebildet. Zu dieser Zeit fing das

1) Man sehe nähere Nachrichten über diese Inseln in dengelehrten Abhandlungen von Hin. Tiaspe unter dem Titel:Specimen historiae natiiralis Gluhi terraquei , praeciptie denovis e mari natis iimiUy; und in der Ohorographie de i.iGrecc, von Hm, jtfalte« Brun > im X, Baude seiner Geogra-phie universelle.