Zentner beträgt, mul welche die Einwohner als vom Him-mel gefallen anseben: unter einer rauben und eisenartigen
Rinde stellt diese Masse ein mildes weifses Eisen dar, wieein grober Schwamm voller Löcher, welche mit einemglasartigen, bräunlichen oder grünlichen durchscheinendenStoffe, der mit dem Olivin vieles gemein hat; dieses Eisenenthält ein wenig Nickel und Schwefel,
2) Eine ungeheure Masse hammerbares Eisen, welchesvom Ilrn. von Humboldt in den Ebenen vor. Neu - Biscayain Amerika beobachtet worden, und dessen Gewicht festenvierhundert Zentner geschätzt wurde: Klaproüi hat daraus<5 pro Cent Nickel gezogen.
Den Meteoriten und der äufsersten Zertheilung, welchesie bey ihren Knallen erlitten haben können , schreibt manauch jetzt noch den Fall verschiedenen grauen, rothen oderschwarzen Staubes zu, welcher, mit dem liegenwasser ver-mischt, zu den Fabeln vom Blutregen und andern bey ei-nigen Geschichtschreibern erwähnten, Veranlassung gegebenhaben wird.
Allein, wie ist die Entstehung dieser so außerordent-lichen Körper? woher kommen sie zu uns?
Im Jahre 1799, sagte Werner, indem er bey seinenVorlesungen Stücken der Meteoriten von Eichstädt in Baiernvorzeigte, es könnte sehr möglich seyn, dafs es Körper wä-ren, die durch die Monds - Vulcane auf die Erde geworfenworden; und dies auch die Meinung verschiedener ausge-zeichneter Gelehrten sey. Die französischen Mathematikerhaben seitdem diese Frage untersucht, und Hr, Boisson hatgefunden, dafs eine Wurf-Kraft von einer Geschwindigkeitvon 2147 Metres in 1 Secunde iiinreichen würde, um einenKörper von der Oberfläche des Mondes auf die Oberflächeunserer Erde zu bringen 1 ); eine solche Geschwindigkeitwürde fünfmal großer seyn, als die von einer Kanonenku-gel, und wenigstens eben so viel mal beträchtlicher, als die,welche man vernünftiger Weise denen durch die irdischenVulcane ausgeworfenen Körpern beylegen kann (§, Gl).Bey dieser Hypothese würden alle Meteoriten Stücke derMonds-Masse seyn; und diese Masse wäre also aus einer
) Bulletin de la Sendete Philomatiiiue,