Lage bilden können, ist unwiderlegbar. Jeder-mann weifs, dafs eine salzige Substanz sieb ebenso ebne Unterschied auf den Seitenwänden, als denBoden eines Cryslall -Gefäfses, niederschlagt, unddie Crystallc, welche sich auf die senkrecht in dieAuilösung gestellten Gitter absetzen, sind sogar dieschönsten. Allein um unsere Beyspielc aus der Na-tur zu nehmen, erinnern wir, dafs man, in denganz senkrechten Gängen, die beyden Seilcmvändemit ,Schichten von Quarz, geschwefelten Bley u. s.w.bekleidet siebet, während die Milte leer bleibt. DieKlappersleine der inandelsteinartigen Gebirgsarlcn,wovon wir (§. io5) gesprochen haben, und welcheaus sphäroidischen Schichten von Kalzcdon , Quarzu. s. w, von gleicher Dicke zusammengesetzt sind,beweifsen die Gleichgültigkeit, mit welcher ein Nie-derschlag auf einer geneigten und einer horizonta-len Fläche erfolgt: er gesehiehel so gar auch ebenso gut von unten nach oben, als von oben nachunten; indem die Cryslallisations -Kraft der Schwe-re unendlich überlegen und diese auf jene keinenEinflufs hat. Ich habe ein auffallendes Bevspieldieser Thalsache in den aus dem Grunde des Schlos-ses Luxemburg zu Paris herausgezogenen Wasser-leilungsröhren gesellen; das mit koblensaurem Kal-ke geschwängerte Wasser hatte diese Böhren inden ganzen Umkreise mit einer gleichen, ohngefiihreinen Zoll dicken, Kruste bekleidet. Snussure nahmdie Möglichkeit dieser Bildungs - Weise nicht al-lein für die äufserst crystnlJinisehen Schichten derU’rgebirge, sondern auch für die durch eine un-vollkommene Gryslallisation hervorgehrachten, sowie die des Iura sind, an. Da die Gesteine, sagter, durch eine Crystallisalion entstanden, so mufsmau sich gar nicht wundern, ihre Schichten senk-
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1 (1821)
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