ncr bilden. Bisweilen werden sieb alle Tbeilcbeneiner Kalk - Schiebt so in Kügelchen gruppiren;nnd die Schicht wird blos als ein Zusammengesetz-tes von kleinen runden Körnern, ohne Bindemit-tel, und fast ohne Anhänglichkeit zu einander, er-scheinen.
Ich habe ein Beyspiel dieser Thatsaclie beyMortagne gesehen; eine Schicht, von gegen einenFufs dick, hatte da das Ansehen einer jener gvo-fsen Haufen Anis - Körner, die inan in den Vor-raths-Behältnissen der Zucker-Bäcker sichet. Saus-sure hat dergleichen auf dem Saleve, auf den Doleu. s. w. beobachtet. Die Oolith - Köl ner sind ge-wöhnlich dicht; allein oft auch entdeckt man da-ran Spuren von concentrischen Schichten undselbst auch von gegen den Miltelpunct gerichtetenStrahlen. Manchmal ist der Miltelpunct von ei-nem Muschel - Stuck eingenommen; um diesenfremden Körper herum ist die Crystallisatiou, odervielmehr die Grnppirung der Theilchen vor sichgegangen. Diese Thatsaclie siebet man ziemlichhäutig in dem Iura, wo die Körner bis gegen einenZoll und mehr Durchmesser haben. (Sauss., Sog.)
Oft sind die kugehchen Massen von einer Be-schaffenheit, die ganz verschieden von der des Ge-steins ist, in dessen Mitte sie sich linden. So sic-heL man in den Kalksteinen in Baiern vollkom-men runde Kugeln mit concentrischen Schichtenvon Hornstein (kugelichen Hornstein , nach Wer-ner): sehr wahrscheinlich rühren sie von der'Ver-einigung der Kieseltheilchen her, welche in dernoch weichen oder üüsigen Kalk - Masse cingcslrcutwaren; ihrer Anziehungs -Kraft nachgehend, wer-den sie sich um einen Mittelpunet herum gruppirtund gleichsam zusanimcugehäuft bähen. Wenn die