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„fälle ungeheure Ueberreste zeigen.“ (Sauss,
§. 2244).
Alle Hörner, alle Felsen, welche über derMasse der Gebirge hervorsteben, sind in demselbenFalle, und beweifsen auch die Zerstörung des um-gebenden Gebirges. An dem Greifenstein in Sach-sen, auf Gneisgebirge, siebet man ungeheure Säulen,oder vielmehr dünnprismalische Granit - Massen,von mehr als hundert Fufs Höhe; sie sind durchSpalten in Schichten oder vielmehr in horizontalePlatten getheilt; so dafs jede Säule aus grofsen über-einander gelegten Granit-Tafeln gebildet zu seynscheint *): gewifs wird niemand bey dem Anblickdieser Massen und des Gebirges, worauf sie ruhen,glauben, dafs sie, so wie man sie siehet, durchCrystallisation gebildet, oder in die Höhe gehobenworden, oder dafs sich das umgebende Gebirge ge-senkt habe; sie sind offenbar die Reste eines grofsenGranitlagers, welches sich an diesem Orte befand,wie sich deren an verschiedenen Orten der Nach-barschaft befinden. Die Berge und Hügel sind eben-falls die letzten Reste oder Bruchstücke eines Ge-birges , wozu . sie gehörten. Ich führe als einzigesBeyspiel die Landskrone an, ein Berg der mittenin den Ebenen der Lausitz, ohngefahr zwey Meilenvom Fufse der Kette, welche dieses Land im Sü-den begränzt, liegt. Er stellt die Gestalt eines ab-gekürzten Zuckerhutes dar, dessen Höhe gegen 3ooMctres seyn wird; er bestehet aus Granit, so wiedie Gegend und der Theil der benachbarten Kette;allein sein Gipfel besteht aus einer Basalt-Platte,
i) Dieses sonderbare Schauspiel ist in dem VI. BandeKupfer der Enoj'clopiBtlic, Folio - Format, dargesteilt.