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1 (1821)
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Chornische Wirkung. Auflös endeW i r k u n g.

§.4 7 . Di cBegenwasscr, welche rein in denSchoofsder Erde gekommen sind, gehen mit verschiedenenSubstanzen geschwängert wieder fort, die sie vonden Gehirgs-Massen, durch welche sie gedrungensind, abgelöfst haben. Die vorzüglichsten jenerSubstanzen (§. 17 ) sind schwefelsaurer Kalk, koh-lensaurer Kalk, salzsaure Soda. Ueberall, wo dasasser jene Salze und im Allgemeinen alle Mate-rien findet, die es entweder unmittelbar oder mit-telbar mit Hülfe eines Zwischen - Mittels auflüsenkann, welches oft die Kohlensäure ist, nimmt csSelbige auf und ziehet sie mit fort. Diese oft wie-derholten Auflösungen müssen in der Länge derZeit Leeren im Innern der Gebirge erzeugen. Da-her rührt die Menge von Grotten, Höhlen undunterirdischen Canälen, welche man so oft in denKalk- und Gyps - Gesteinen findet, und wovon wirsprechen wollen, wenn wir von jenen Gesteinenhandeln werden: daher rühren auch die Einsen-

kungen, Höhlungen und Seen, welche man bis-weilen antrifft, und welche eine Folge von demDaseyu.dcr Höhlen sind.

, Zertheiluug der Gesteine.

§. 43. Das Wasser trägt auch noch auf einekräftigere, obschon nicht so sichtbare, Weise zurZertheiluug oder Auflösung der Gesteine bey: wenncs nämlich in der Atmosphäre verbreitet ist, vonder Wirkung der Luft, der Wärme, und vielleichtnoch einiger anderer Kräfte, die uns unbekannt sind,untersützt wird, so bewirkt es die Zerthcilung derGesteine und macht, dafs sie zerfallen. Man hat