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Es ist wahr, jede Kelle hat Gegenstände und Ein-richtungen , die ihr ausschließlich eigen sind; al-lein die gröfstc Zahl derselben hat doch einen fastähnlichen Umrifs, und diesen haben wir zu ent-werfen gesucht. Er setzt jeden, der eine Gcbirgs-Kette beobachtet oder beschreibt, in den Stand, je-den Theil an seinen rechten Platz zu stellen, undsich einen Begriff vom Ganzen zu machen , ehe erzu den einzelnen Umständen übergehet, welch« voneinem Orte zum andern veränderlich sind.'
Verhältnisse der Gehirns - Kett enunter sich.
.Verbindung der Ketten unter einander.
§. 27. Selten stellt sich eine Gehirgs - Kelleso abgesondert, wie die oben beschriebene, undseihst wie die oft angeführte der Pyrenäen, dar.Fast alle hängen mehr oder weniger mit den be-nachbarten Ketten zusammen; sie sind Theile einerund derselben Reihe oder eines Systems von Un-ebenheiten; und die Gränzen, welche wir ihnen.anweisen, indem wir sie von einander unterschei-den, sind meistens nur Uebereinkiinfts- Gränzen.
Um die Dinge in ihrer ganzen Wirklichkeitgehörig zu sehen, wollen wir unsere Aufmerksam-keit wieder auf die Oberfläche des festen Landesrichten. Diese Oberfläche ( §. 19) ist gleichsam mitverschiedenen Runzeln (Falten) bedeckt, die untersich verschiedene Verhältnisse der Lage haben:einige von sehr beträchtlicher Ausdehnung und gros-sen Wellen-Formen, durchziehen die festen Län-der im Ganzen, und bilden grofse Streifen odererhabene Gegenden: dies sind jene verschiedenenStreifen, welche xaannichfaltig zerschnitten und aus-