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1 (1821)
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Die Gewässer, welche einen. Tbeil der Erdebeflecken, lassen über ihrem ÜNiivcau die lioehslenTheile, die Oberfläche der festen Länderoder vielmehr der festen Erde, und trennen sic gc-wissermaafsen von dem Mceres-Gninde. Aufdiese Weise geben sie Veranlassung zu einer erstenEintheilung der Unebenheiten: da die sie belreU'en-den Details zur Geographie gehören, su erwähnenwir hier nichts davon * I ).

j) Wir beschränken uns blos zu bemerken: dafs

i) von ungefähr 5100000 Quadrat - Myriametres,welche die Oberfläche der Erde enthält, 5700000, alsobeynalie drey Viertheile vom Meere eingenonnnen sind;

Z) die Länder, welche das letzte Viertheil bilden»auf der Oberfläche des Spliäroids nicht gleich vertheiltsind; sie sind gleichsam um den Nordpol herum grup-pirt und die nördliche Halbkugel enthält dreynial mehr»als die südliche.

Diese ungleiche Vertheilung hat einige Gelehrte auf-merksam gemacht, und sie zu verschiedenen Vermuthnn-gen gefühlt. Buache, Bußen, Bergmann u. a. glaub-ten , dafs der Ueberschufs der Länder in der nördlichenHalbkugel durch ein grofses südliches, uns noch unbe-kanntes, Land aufgewogen oder ins Gleichgewicht ge-setzt werden müsse.

Allein die neuern Seefahrer, unter andern Cook, dieihre Richtung auf entgegengesetzten Wegen nach demSüdpol zu nahmen, und dm lolar- Kreis überschrit-ten, ohne Land zu finden, haben das Nichtdaseyn desvermeintlichen festen Landes ganz ans Licht gestellt.Weil nun eine der beyden Halbkugeln eine wenig höhereOberfläche als die andere über dem Meere, das heilst,ein wenig mehr Volumen hat, sollen wir daraus schlies-sen, dafs sie auch mehr Gewicht habe? Um diesenSchlufs zu ziehen, miifste der Stoff, woraus die Erdebesteht, genau von gleicher Dichtheit seyu; allein indem uns bekannten Theile der .Erdkugel sehen wir, inRücksicht jener Dichtheit von einem Bunde zum an-