de». Rechnet man den Scheffel Weizen zu so Pfd. undden Scheffel Roggen zu 86 Pfund, so findet man, daßauf jeden der 188000 Einwohner 138 Pfd. Weizen und220 Pfd. Roggen kommt.
Nach den Düsseldorfer Mühlenbüchern wurde in denJahren 1805, 6, 7 und 8 auf den dortigen Mühlen imDurchschnitt gemahlen:
2,462035 Pfund Weizen.
3,307197 — Roggen.
1,204339 — Malz.
250952 — Buchweizen.
204132 — Manggut.
Da die Gemeine damals 20000 Seelen hatte, somacht dieses auf den Kopf 123 Pfd. Weizen und 165 Pfd.Korn. — Weil die Düsseldorfer Mühlen damals Zwang-mühlen waren, so als Mahlschatz nahmen, indeß diebeuachbarren Mühlen nur /o oder ^ »ahmen, so ist vieleFrucht auf diesen heimlich gemahlen worden, und mankann diese Defraude vielleicht auf ein Fünftel des Ganzenrechnen. Erhöht man die angegebenen Zahlen um sohat jeder Düsseldorfer 148 Pfd. Weizen und 198 Pfd.Korn gegessen — die Cvnsumtion des Weizens ist alsoin Düsseldorf noch etwas starker gewesen als in Berlin.
Wir haben Seite 236 die Weißbrodconsumtion in denStädten halb so groß angenommen als in Berlin. Viel-leicht darf man in den 26 großen Städten (s. S.67), somehr als 10000 Einwohner haben, und deren gesammteBevölkerung 836000 Seelen beträgt, eine Weißbrodcon-sumtion annehmen, die eben so stark ist, wie die in Ber-lin. In den kleinen Städten ist sie freylich geringer.
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