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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
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sehr unrichtiges Resultat erkalte. So hätten »vir es nocherlebt, daß die Karre Korn innerhalb 12 Jahren (von1806 bis 1818) einmal zu 19 und einmal zu 10S Rrhlr.sey verkauft worden, »vo man also einen sehr großenSpielraum zu willkührlichen Rechnungen gehabt.

2. Sey es zwar wahr, daß in Jülich die Hälfteund in Berg ein Drittel alles Landes steuerfreyes, geist-liches und adeliges Gut gewesen; allein da dieses Gutsich zum größten Theile in bürgerlichen und bäuerlichenHänden befunden: so habe dieses steuerfreye Land dassteuerbare mit übertragen helfen, da aller Boden, soeinmal steuerfrei) gewesen, auch fteuerfrey geblieben, wenner auch aus den Händen derjenigen Landsaßen herausge-gangen, deren Vorältern zu der ehemaligen jülich-belgi-schen Dienstmannschaft gehört und deren Güter deswe-gen steuerfrei) gewesen. Ein Bauer, der nun 20Morgen steuerbare und 20 Morgen steuerfreye Länderet)besessen, habe also seine Steuer eigentlich von 40 Mor-gen bezahlt, so er gebaut, indem die 20 freyen Morgen- die 20 steuerbaren übertragen halfen.

Hiezu komme noch, daß die Nachkommenschaft deredeln Dienstmannschaft von Jülich und Berg von denje-nigen Gütern, so sie durch Pächter bauen lassen, eineGewinn - und Gewerbesteuer auf den vierten Morgen habebezahlen müssen (die sogenannte guots colouics). Auchhabe die Lehn - und Dienstmannschaft, so wie die Geist-lichkeit öfter 6, 10, iS und 25 Procent von den Pach-ten ihrer freyen Güter zu den Landesabgabcn bewilligt,wie z. B. 1694, wo sie 26 vom Hundert von ihren geist-lich-adelige» Lchngüteru gegeben. Man könne daher die

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