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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
Seite
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so sehr veränderliche Verhältnisse unverändert bestehen wür-den. Allein auch gegen diese Verluste vermag der Staatnicht zu schütze».

Alle Erschwerungen der Einfuhr fremder Erzeugnissehaben mehrfache natürliche Grenzen. Ausfuhr und Einfuhrhängen oft sehr enge zusammen. Indem der Fremde ge-hindert wird, seine Erzeugnisse abzusetzen, verliert er auchdie Mittel unsre Erzeugnisse zu kaufen, und dadurch kannsehr leicht auf der einen Seite mehr verloren werden, alsaus der andern gewonnen wird.

Wenn die ackerbau- und viehzuchttreibenden Länderan der Nord- und Ostsee jetzt sehr viel mehr Fabrikatebezahlen und folglich verbrauchen können, als vor fünfzigJahren, so liegt die Ursache davon offenbar auch mit inden hohen Preisen, welche seitdem für ihre Erzeugnissegezählt worden sind, als in England die Fabrikation dasUebergewicht über den Landbau erhielt, die bis über dieMitte des vorigen Jahrhunderts durch Prämien beförderteAusfuhr des Getreides aus England aufhörte, und esdagegen in vielen Jahren einer großen Einfuhr bedurfte.

Noch näher begrenzen sich die Erschwerungen derEinfuhr durch den Unterschied in den Preisen und derVollkommenheit zwischen den inländischen und fremdenErzeugnissen gleicher Art. Nur da, wo beyde beynahegleich sind, und eine mäßige Abgabe hinreicht, dem Jn-lande den Vorzug zu sichern, ist die Zurückhaltung derfremden Micbewerbung gerecht gegen diejenigen, welchedie Maaren verbrauchen, und deren Vortheil die Regie-rung eben sowohl zu beachten hat, als den Vortheil de-rer, welche die Waare erzeugen.