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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
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zu einer Meile angenommen würde, so betragt seineFlache schon über 600 Quadratmeilen, welche dann dasTheater der Verationen der Contrebande und jeder Un-sittlichkeit würden, so immer im Gefolge des schnell wech-selnden Spielerglücks der Menschenklaffe ist, die sich mitdiesem Gewerbe beschäftigen.

Auch scheint sich in Hinsicht der Vcrwaltungskostendas Resultat für solche Zölle sehr ungünstig zu stellen.

Als die französische Douane am besten geordnet war,so betrugen die Verwaltungskosten 17 p. C. der Einnahme.Früher hatten sie über 30 p. C. betragen.

Da die Verwaltungökosten der preußischen Zölle be-deutend größer werden müssen, weil iso Meilen an Grenzemehr vorhanden sind, als in Frankreich, und da der Er-trag nur ein Drittheil seyn kann, weil die consumirendeVolksmenge nur ein Drittheil ist, so würden die Ver-waltungskoste» vielleicht 60 bis 70 p. C. der Einnahmewegnehmen!

Indem wir alles dieses sorgfältig erwogen, so ha-ben wir es gewagt, uns dem Throne Ew. Majestätmit der unterthänigsten Bitte zu nähern- daß es Sr.königl. Majestät gefallen möge, in gnädige Ueberlegungzu nehmen:

Ob es bey der Lage der Staaten Ew. Majestätund bey der Lage der übrigen znm deutschen Bundegehörigen Staaten, nicht zweckmäßig zur Beloh-nung der deutschen Gewerbe sey, wenn alle Zölleim Innern von Deutschland aufgehoben würden,und bloS Grenz- und Seezölle angelegt."

Alle Staaten haben die Verderblichkeit der Binnen-