Meer gehen wolle», gegen die Stipulationen von Wienin Holland hohe Abgaben erlegen, und durch allerhandFormalitäten ihre freye Durchfahrt gestört sehen?
Wir haben an demjenigen, was Ew. kvnigl. Maje-stät in Mainz zu erklären befohlen haben, die väterlichenGesinnungen, mit welchen Ew. Majestät sich dem Wohlsunseres Handels und unserer Gewerbe annehmen, mitdem innigsten Danke erkannt.
Auch haben wir uns die Schwierigkeiten nicht ver-hehlt, welche ein wvhleingerichtetes Zollsystem für einenStaat hat, dessen geographische Lage so viele Grenzenbarbieret, wie der preußische.
Unsere rheinisch-westphälische Mark hat 150 Meile»Grenzen bey einer Fläche von 830 Quadratmeilen, undHey einer Bevölkerung von 2 Mill. ssoooo Seelen. —Wird um diese kleine Länderinsel eine Zolllinie gezogen,so ziehen die Nachbarstaaten um ihre kleine Länderinselebenfalls eine, und der Deutsche wird dann bey jedemSchritte, so er über die Grenze rhut, von deutschen Joll-knechten geplagt, gerade als wenn er in einem feindli-chen Lande reifete.
Wenn dieselbe Zolllinie zugleich die andern StaatenEw. Majestät umfaßte, und wenn unsere Waare gegenUrspruNg'sscheine frey entgehen könnten, so würde diesesallerdings von großem Werthe für die Gewerbe seyn.
Allein die Vortheile, die die Zolllinie uns gewähre»würde, ständen doch vielleicht in keinem Verhältnisse mitden Küsten, so aus ihre Erhaltüng müßten verwendet wer-den , da die ^ östlichen Provinzen bey einer Landgrenze von400 Meilen und bey einer Seegrenze von 100 Meilen nur