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7.
Ueber die Berechnung der Steuern nach derTausendzahl der Bevölkerung.
^5ch habe im Vorigen alle Steuern nach der Tausendzahlberechnet. Ich halte dieses für besser, weil cs faßlicherist, als wenn man sie nach dem einzelnen Kopfe berech-net; obgleich beydes übrigens genau dasselbe ist.
Leute, die wenig über das Steuerwesen nachgedacht,sinken einen Anstoß daran, wenn man die Steuer» nachKöpfen berechnet, weil sie so viele einzelne Köpfe vonKindern, Weibern und armen Leuten um sich herum sehen,die durchaus keine Steuer geben können, und wo manalso gleich von vorne herein Unrecht hat, wenn man welchevon ihnen fordert. Das aber übersehen sie: daß nunwieder andere Köpfe da sind, die das Doppelte nnd Drey-fache bezahlen können, weil sie sich die Sache immer soverstellen: als wenn nun jeder Einzelne kommen müßteund seine 4 Thaler Steuer bringen, wenn nämlich imDurchschnitt 4 Thaler gefordert würden. — Das istfreylich an sich klar, daß dieses nicht geht, denn derSäugling und der Greis, und der Bettler und alle, so