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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
Seite
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So erfreulich auch ein solches Resultat für einenFinanzminister ist, so mußten ihm doch bald einige Be-denklichkeiten gegen den glücklichen Erfolg dieser Berech-nungen aussteigen.

Daß die sämmtlichen Provinzen eine Verbrauchsteuerunter dem Namen der Accise von 16 Mill. 785000 Tha-ler aufbringen könnten, das litt keinen Zweifel so baldman ihre Wohlhabenheit und ihre Bevölkerung in Rech-nung brachte. Die einzige Frage war blos die: obman sie auch wirklich erheben könnte?

Denn bey der Accise kommt es bey weitem nicht al-lein auf die Wohlhabenheit und Bevölkerung einer Pro-vinz an, sondern auch mit darauf: Ob die Gewerbegröstentheils aus die Städte beschränkt sind und sich zwischen deren ihren Ringmauern machen,so daß man jede Stadt als einen geschlossenen königliche»Packhof ansehen kann, in welchem Handel und Wandel,Kauf und Verkauf zwar von Privatpersonen getrieben wer-den, allein doch unter der unmittelbaren Aufsicht derköniglichen Packhofbeamten, die das ganze Geschäft un-ter einer genauen Thorcontrolle halten. Oder aber:Ob die Gewerbe sich aufs Land zerstreut haben, wo alsonur ein kleiner Theil der Geschäfte sich in den königliche»Packhöfen (den Städten) macht, und die Packhof-beamten wenige Gefälle einzunehmen bekommen.

Daß die Sache sich so verhält, das sieht man anSchlesien. Obgleich diese Provinz für die wohlhabendsteunter den östlichen Provinzen gehalten wird, so hat siein der Accise doch immer am wenigsten eingetragen. Wäh-rend jeder Westpreußc 41 Ggr. auf den Kops in der Accise