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Allein ganz anders verhalt es sich, wenn das Cata-ster selber so große Ungleichheiten in der Vertheilung be-richtigen muß, so daß es Individuen sowohl wie Gemei-nen ums Doppelte in die Höhe zu bringen hat. — Wirhaben dieses in Frankreich gesehen. Wie haben bey unsdie Cöllner nicht gegen das Cataster reklamirt, als diesesauffand, daß sie seit 20 Jahren statt 126000 Frankennur 83000 bezahlt. Es ist nicht ganz leicht, eine somächtige Gemeine, in der so viele reiche Leute sind, aufeinmal um 43000 Franken zn erhöhen, und das Catasterbat immer einen mächtigen Feind an ihr, der ihm aufalle Weise entgegenarbeitet. — Hat aber die Statistikeinmal das Eis gebrochen, — und eine solche Gemeinevon 83000 auf 120000 Franken gebracht, so findet nach-her auch das Cataster eine geringe Schwierigkeit, sie von120000 auf 126000 zu bringen.
4. Der gröste Vortheil der Statistik ist aber der: daßman gleich eine gute Steuervertheilung füralle Gemeinen und für alle Provinzen desReichs erhält, und daß man hierauf nunkeine 8 oder 12 oder 20 Jahre warten muß,ehe alle vollendet sind, und eine allge-meine Ausgleichung erfolgen kann.
Wenn auch nun einmal das Cataster durch Kriege,oder andere politische Begebenheiten unterbrochen wird,so besitzt man dann doch die Statistik, nach der dieSteuervertheilung im Lande immer fortgeht; — stattdaß die jetzige Steuervertheilung beynaheohne alle statistische Kenntnisse des Landes