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wenn man diejenige Höhe derselben annimmt, welche dieam höchst besteuerten Provinze» seit einem Viertel-Jahr-hundert wirklich getragen haben.
Man findet dann Resultate, die von den jetzigenfreylich sehr abweichcn. Allein diese Abweichung ist keinHinderniß für die Erhebung, wenn man nämlich dieSteuern nicht auf einmal, sondern nur nach und nacherhöht, so daß sich alle Verhältnisse im Innern der Pro-vinzen den neuen Steuern nachbilden können. — Wirhaben diesas am Herzogthum Westphalcn gesehen. JurJahr 1788 bewilligten die Landstande dem Churfürstenvon Kölln eine Grundsteuer von 4000g Thalern,und klagten dabey sehr über den kundlichschlechten Zustand des Landes- welcher kaumdiese Bewilligung gestatte. — Bedungen sich aberauch aus, daß, wenn unterdeß schwere Einquartierungoveb Lieferungen kommen sollten, sie an die Bezahlungdieser 40000 Thaler nicht gebunden waren. Im JahrI8is betrug die Grundsteuer schon 438000 Thaler, nach-dem der Großhtrzog von Darmstadr die Steuerfreyhcitdes Adels aufgehoben, die geistlichen Güter verkauftund ein allgemeines Landcalaster hakte aufsiellen las-sen. — In etwa io Jahren war diese Erhöhung von600 Thalern auf die Quadratmeile auf Htzoo Thaler zuStande gekommen, und das Land befindet sich jetzt ineinem kundlich bessern Zustande wie 1788, als es nur40000 Thaler Steuer bezahlte. Denn es hat jetzt schöneLandstraßen, bessere Schulen und ein Cataster.
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