Versuchen das Mittel nehmen und hierbey keineneinzigen ausschlicßen.
Allein man muß der Versuche so viele anstelle», daßes wahrscheinlich ist, daß alle Fehler, eben weil sieveränderlich sind, sich gegen einander gehoben, in-dem sic eben so oft rechts als links gefallen sind. Wohingegen die beständigen Größen in der Summe stetssichtbar werden und sich anhäufen, eben weil sie bestän-dig sind. So z. V., wenn man bey uns 30 Kugelnvon einer Hohe von 260 Fuß fallen läßt, so gebendiese in der Summe eine Abweichung nach Osten voni Fuß, da jede nur 4 Linien nach Osten abweicht, unddiese 4 Linien eine beständige Größe bilden. Wo hinge-gen alle veränderliche Ursachen sich in 30 Versuchen fastganz gegen einander heben, eben weil sie veränderlich
sind und bald rechts und bald links fallen.
*
* *
Anders aber verhält sich die Sache, wenn man Mit-tel aus ganz verschiedenen Elementen nehmenmuß. Da muß man die Genauigkeit der Elemente prü-fen, und bestimmen, welchen Einstuß man einem jedenvermöge seines Werthes aufs Endresultat einräumenwill. — Einem Elemente, dein man nur die Hälfte derGenauigkeit zntraut, gönnt man dann auch nur die Hälfteseines Einflusses.
Wenden wir diese Grundsätze auf die verschiedenenSteuerelemente an, so sieht man, daß das Element,welches auf der Anzahl Quadratmeilen beruht, bey wei-tem das ungewisseste ist. — Man darf vielleicht so-gar sagen, das unrichtigste, weil an sich klar ist.