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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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so

rekter Linie von Eltern ans Kinder. Die Abgaben aufGetränke und Taback hatten 1817 völlig aufgehört; dieAbgabe aufs Salz betragt noch ein Viertel der vorigenund das Enregistrement ist blos für die Erbschaften inden Nebenlinien beybehalten; hingegen ist es für die di-rekten Erbschaften von Eltern auf Kinder abgeschafft.Hierdurch kommt es, daß das linke Rheinufer vielleichtjetzt nur zwey Drittel von dem bezahlt, was es zurFranzosenzeit bezahlte, vielleicht auch nur die Halste;denn die Hauptabgabe ist die Grundsteuer, die sehr mäßigist im Durchschnitte ein Achtel des reinen Ertragesund in vielen Gegenden nur ein Zwanzigstel. Endlichhatten die westlichen Provinzen 1817 entweder gar keineZölle, oder nur ungemein geringe.

Daß die Provinz Jülich-Cleve-Berg nur um 186000Thaler gegen die allgemeine Matrikel zurück ist, dasrührt daher, daß das rechte Rheinufer sehr überbürdetist im Verhältniß gegen das linke, und da die drey Re-gierungsbezirke Cölln, Düsseldorf und Cleve zum Theilauf dem rechten und zum Theil auf dem linken Rhein-ufer liegen, so hilft das rechte Ufer das linke mit über-tragen, und macht, daß die ganze Provinz sehr naheauf die Summe kommt, welche die Matrikel für sie an-gibt. Beim Großherzogthum Niederrhein ist dieses schonweniger der Fall. Der Regierungsbezirk Aachen, derdazu gehört, liegt ganz auf dem linken Rheinufer, derRegierungsbezirk Trier ebenfalls, und blos ein kleinerTheil des Regierungsbezirks Coblenz liegt auf dem rech-ten Rheinufer. Hierdurch kommt es, daß dieser Regie-rungsbezirk im Jahr 1817 um 764ooa Thaler gegen die