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Man könnte gegen diese Zahlen einwenden, daß siezu hoch waren, indem die Kosten des Obcrpräsidiumssich nicht blos auf den Regierungs-Bezirk Coblenz ver-theilten, sondern auch ans die von Aachen und Trier, sozu derselben Provinz Niederrhein gehören.
Allein man findet wieder nahe dieselben Zahlen, wennman die Rechnung auch ganz anders ordnet. Wenn mausie nämlich für die ganze Monarchie aufstellt, und nachden verschiedenen Vcrwaltungssystemen:
1. Kosten der 10 Oberpräsidien, nebst den mit denscl,ben verknüpften Consisiorien und Medicinal-Collegien.Jedes zu 10000 Thlr. gerechnet, macht loooooThlr.
2. Kosten der 28 Bezirks- Regierungen, jede
zu 90000 Thlr.2,Ü20000 —
3. Kosten der 345 landräthlichen Behörden,
jede zu 1700 Thlr. . . . S86000 —
Gesammtkosten der Preußischen Provinzial-
Verwaltung .... 3,206000 Thlr.
Da die Bevölkerung 10Z Millionen ist, so beträgt das aufden Kopf 7 Ggr. 4 Pf.
Man sieht, daß die Bezirks-Regierungen die meistenKosten machen, und daß hier also auch die meisten Er-sparungen möglich sind, wenn man sie Angehen läßt, undblos Provinzial-Regierungen beybehält.
Eine Verminderung der landräthlichen Kreise kannnur geringe Ersparnisse machen, selbst wenn man sie bis
auf die Hälfte Angehen ließ.
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Legen wir diese Zahlen zum Grunde, so finden wirfolgendes Verhältniß zwischen den Kosten der Präfektur-