Discurse-
Deswegen müssen wir alles thun, um das Kriegs-gesetz ausrecht zu erhalten und vor jeder Durchlöcherungzu bewahren. Die Weichlichkeit des Zeitalters strebt aberauf eine sonderbare Weise nach dem Remplayant-Systcm,und alle politische Philister loben das als eine vortreff-liche Einrichtung der französischen Zeit, daß man dochfür 1000 Rthlr. seinen Sohn hatte remplaciren können. —Sie werden daher in den Kammern starke Reden dagegenführen, und da sie die gesammte Weichlichkeit für sichhaben, so würde der Kriegsminister wirklich einen schwe-ren Stand bekommen. — Ist aber einmal die dreyjah-rige Dienstzeit auf eine einjährige gesetzt, so finden sich
die Menschen viel leichter in das Nicht-remplaciren.
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Allein wenn auch die dreyjährige Dienstzeit in eineeinjährige verwandelt wird, so werden hierdurch keine be-deutende Ersparungen bey der Armee entstehen. Dennes sind nach wie vor 115000 Menschen da, die essenwollen, — und die das ganze Jahr hindurch essen wollen.Ebenfalls sind iisooo Menschen da, die jährlich einmalneu bekleidet werden müssen. Ebenfalls sind unter diesen7000 Unteroffiziere und 5600 Offiziere, (wenn nämlichdie 1000 aggregirten Offiziere nach und nach gestorbenoder eingelreten sind,) und man sieht, daß die Dinge inHinsicht des Geldhaushaltes sehr nahe so bleiben werden,wie sie jetzt sind.
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Da also im Großen nichts zu ersparen ist, so wol-