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Dir HerrmannSschlacht
Marbod.
Es sei! man soll im Rath die Stimmen sammeln.
Doch bis dahin, das weigre nicht,
Gebeutst dll als Regent und führst das Heer!
Dagobert und Scigar.
So sei's! — beim Opfer soll die Wahl entscheiden.
Äk arb 0 d. lindem er einige Schritte zurnikwcicht)
Hier übergeb' ich, Oberster der Deutschen, (er winkt der Wache)Den ich in Waffen anfgefangcn,
Aristan dir, der Ubier Fürste»!
H c r r m a n ». (wendet sich ab)
Weh mir! womit mnß ich mein Amt beginnen?
Marbod.
Dn wirst nach deiner Weisheit hier »erfahren.
H e r r in a n ». lzu Aristan)
— Dn hattest, dn Unseliger, vielleichtDen Nus, den ich den deutschen VölkernAm Tag der Schlacht erlassen, nicht gelesen?
Aristan. lkcck)
Ich las, mich dünkt, ein Blatt von deiner Hand,
Das sür Germanien in den Kampf mich rief.
Jedoch was galt Germanien mir?
Der Fürst Lin ich der Ubier,
Beherrscher eines freien Staats,
In Fng und Recht, mich jedem, wer cs sei,
Und also auch dem Barns zn verbinden!
H crrmann.
Ich weiß, Aristan; diese Denkart kenn' ich.
Dn bist im Stand' und treibst mich in die Enge,
Fragst, wo und wann Germanien gewesen?
Ob in dem Mond? und zn der Niesen Zeiten?