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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Die Hcrnnannsschlacht.

Wir aber kamen her, dich zu befragen,

Wie dn das Heer, das wir ins Feld gestellt,

Im Krieg nun gegen Rom gebrauchen willst?

H crrmann.

Harrt einen Augenblick, bis Marbod kommt,

Der wird bestimmteren Befehl euch geben!

Ästols.

Hier leg' ich Crassus Schwert zu Füßen dir!

Herr i» a n n. (nimmt cs auf)

Dank, Freund, für jetzt! die Zeit auch kommt, das weißt du,

Wo ich dich zu belohnen wissen werde! <er gicbt es weg)

Sginhardt.

Doch hier, o Herr, schau her! das sind die FolgenDes Kampfs, den Astolf mit den Römern kämpfte:

Ganz Teutobnrg siehst du in Schutt und Asche!

H crrmann.

Mag sein! wir bauen uns ein schön'res auf.

Sin Cherusker, stritt auf)

Marbod, der Fürst der Sueben, naht sich dir!

Dn hast geboten, Herr, es dir zu melden.

Herr m a n ».

Auf, Freunde! laßt uns ihm entgegen eilen!

Letzter Auftritt.

(Marbod mit Gest'sge tritt auf. Hinter ihm. vo» einer Wache geführt,Irista», Fürst der Ubier in Fesseln. Die tlorigcn)

Hcrrman». lbeugt ei» Knie Nor ihm)

Heil, Marbod, meinem edelmüth'gen Freund!

Und wenn Germanien meine Stimme hört:

Heil seinem großen Oberherrn und König!