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Die Hcrrmannsschlacht.
w i nsr i cd. (nähert sich Ihm)
Mein Fürst, vergieb! die Stunde drängt,
Du wolltest uns den Plan der Schlacht —
Herr in a n n. (wendet sich)
Gleich, gleich! —
— Du, Bruder, sprich sür mich, ich bitte dich.
(er sinkt heftig bewegt wieder an die Eiche zurück)Ei» Hauptmann.
Was sagt er?
Ein Anderer.
Was?
Winfried.
Laßt ihn. — Er wird sich fassen.
Kommt her, daß ich den Schlachtplan euch entdecke!
(er versammelt die Anführer um sich)Wir stürzen uns, da« Heer zum Keil geordnet,
Herrmann und ich vorn an der Spitze,
.Grad' auf den Feldherrn des AugustuS ein.
Sobald ein Riß das Römerhcer gesprengt,
Nimmst du die erste Legion,
Die zweite du, die dritte du!
In Splittern völlig fällt es auseinander.
Das Endziel ist, den Marbod zu erreichen;
Wenn wir zu diesem mit deni SchwertUns kämpfend einen Weg gebahnt,
Wird der uns weitere Befehle geben.
Chor der Lardcn. (fällt wieder ein)
Du wirst nicht wanken und nicht weichenVom Amt, das du dir kühn erhöht,
Die Regung wird dich nicht beschleichen,
Die dein getreues Volk verräth;