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Die Hermannsschlacht.
Marbod.
Tritt näher! —
Wo ist, sag' an, wollt' ich die Freihcitsschlacht versuchen,
Nach des Arminins Kriegsentwurf,
Der Ort an dem die Würfel fallen sollen?
Lnitgar.
Das ist der Teutoburger Wald, mein König.
Marbod.
Und welchen Tag unfehlbar und bestimmtHat er zum Fall der Würfel festgesetzt?
Lnitgar.
Den Nornentag, mein königlicher Herr. —
M arbod. lindem er ihm die Kinder gicbt und den Dolch zerbricht)Wohlan, dein Amt ist aus, hier nimm die KinderUnd auch in Stücken deinen Dolch zurück!
Den Brief auch — lindem er ihn dnrchsieht)
kann ich nur zur Hälfte brauchen;
lcr zerreißt ihn)
Den Theil, der mir von seiner Huld'gnng spricht,
Als einem Oberherrn, den lös' ich ab. —
Triffst du ihn ch'r als ich, so sagst du ihm,
Zn Worten hätt' ich keine Zeit gehabt:
Mit Thatcn würd' ich ihm die Antwort schreiben!
Luitgar. lindem er den Dolch und die Stücke des Briefes übernimmt)Wenn ich dich recht verstehe, mein Gebieter —arb 0 d. <zu den Feldherren)
Auf, Komar! Brunold! meine Feldherrn!
Laßt uns den Strom sogleich der Weser überschiffen!
Die Normen werden ein Gericht,
Des Schicksals fürchterliche Göttinnen,
Im Teutoburger Wald dem Heer des Värus halten.