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Die Hermannsschlacht.
Meinst du, wenn Varns so gestimmt, er werdeDas Fell dir nm die nackten Schultern lassen?
H e r r in a n n.
Sehr wahr, beim Himmel! das bedacht' ich nicht.
Es sei! ich will die Sach' mir überlegen.
Thusneld a.
Dir überlegen! — er rücket ja schon ein!
Hcrrma n n.
Je nun, mein Kind. Man schlagt ihn wieder 'naus.
(sie sieht ihn an)
Thusnelda.
Ach, geh! ein Geck bist du, ich sch's und äfssi mich!
Nicht, nicht? gestch's mir nur: du scherztest bloß?
Herrmann, (küjn sic)
Ja. — Mit der Wahrheit, wie ein Abderit.
— Warum soll sich von seiner Noth
Der Mensch aus muntre Art nicht unterhalten? —
Die Sach' ist zehnmal schlimmer, als ich's machte,lind doch auch, wieder so betrachtet,
Bei weitem nicht so schlimm. — Bcrnh'ge dich. (Pause)
Thusnelda.
Nun, meine goldncn Locken kriegt er nicht!
Die Hand, die in den Mund mir käme,
Wie jener Frau, nm meine Zähne:
Ich weiß nicht, Herrmann, was ich mit ihr machte.
Herr mann, (lacht)
Ja, liebste Fra», da hast du recht! beiß zu!
Danach wird weder Hund noch Katze krähen. —
Thusnelda.
Doch sieh! wer fleucht so eilig dort heran?