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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Die Hermannsschlacht.

Meinst du, wenn Varns so gestimmt, er werdeDas Fell dir nm die nackten Schultern lassen?

H e r r in a n n.

Sehr wahr, beim Himmel! das bedacht' ich nicht.

Es sei! ich will die Sach' mir überlegen.

Thusneld a.

Dir überlegen! er rücket ja schon ein!

Hcrrma n n.

Je nun, mein Kind. Man schlagt ihn wieder 'naus.

(sie sieht ihn an)

Thusnelda.

Ach, geh! ein Geck bist du, ich sch's und äfssi mich!

Nicht, nicht? gestch's mir nur: du scherztest bloß?

Herrmann, (küjn sic)

Ja. Mit der Wahrheit, wie ein Abderit.

Warum soll sich von seiner Noth

Der Mensch aus muntre Art nicht unterhalten?

Die Sach' ist zehnmal schlimmer, als ich's machte,lind doch auch, wieder so betrachtet,

Bei weitem nicht so schlimm. Bcrnh'ge dich. (Pause)

Thusnelda.

Nun, meine goldncn Locken kriegt er nicht!

Die Hand, die in den Mund mir käme,

Wie jener Frau, nm meine Zähne:

Ich weiß nicht, Herrmann, was ich mit ihr machte.

Herr mann, (lacht)

Ja, liebste Fra», da hast du recht! beiß zu!

Danach wird weder Hund noch Katze krähen.

Thusnelda.

Doch sieh! wer fleucht so eilig dort heran?