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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Die Henmannsschlacht.

Schick' sie, in Rvmerkleidern doch vermummt, ihm nach.

Laß sie, ich bitte dich, auf allen StraßenDie sie durchwandern, sengen, brennen, plündern:

Wenn sie's geschickt vollziehn, will ich sie lohnen!

Eginhardt.

Du sollst die Leute haben. Laß mich machen.

(ec »lisch! sich unter die Hauptlcute)

Dritter Auftritt.

(Thusnelda tritt aus den, Zelt. Die hörigen)

Herr mann, (heiter)

Ei, Thuschen! sieh! mein Stern! was bringst du mir?

(er sieht wieder mit vorgeschütztcr Hand in die Ferne hinaus)Thusnelda.

Ei nun! die Römer, sagt man, ziehen ein;

Die muß Arminiu's Frau doch auch begrüßen.

Hcrrmann.

Gewiß, gewiß! so will's die Artigkeit.

Doch weit sind sie im Felde noch;

Komm her und laß den Zug heran uns plaudern!

(er winkt ihr sich unter der Eiche niederzulassen)Thusnelda, (den Sitz betrachtend)

Der Sybarit! sieh da! mit seinen Polstern!

Schämst du dich nicht? Wer traf die Anstalt hier?

(sie fetzt sich nieder)

Hcrrmann.

Ja, Kind! die Zeiten, weißt du, sind entartet.

Holla, schafft Wein mir her, ihr Knaben,

Damit der Perserschach vollkommen sei!

(er laßt sich an Thusncldens Seite nieder und umarmt sie)