Zweiter Akt. Achter Austritt.
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H errmann.
Nun, Thuschen, ich versichre dich,
Ich liebe meinen Hund mehr, als er dich.
Du machst, beim Styx, dir überflüss'ge Sorge.
Ich zweifle nicht, o ja, wenn ihn dein schöner MundUm einen Dienst ersucht, er thut ihn dir:
Doch wenn er die Orange ausgesaugt,
Die Schaale, Herzchen, wirft er auf den Schutt.
Thusnelda, (empfindlich)
Dich macht, ich seh', dein Römerhaß ganz blind.
Weil als dämonenartig dir
Das Ganz' erscheint, so kannst du dir
Als sittlich nicht den Einzelnen gedenken.
Herr mann.
Meinst du? wohlan! wer Recht hat, wird sich zeigen.Wie er die Lock', auf welche Weise,
Gebrauchen will, das weiß ich nicht;
Doch sie im Stillen an den Mund zu drücken,
Das kannst du sicher glauben, ist es nicht.
— Doch, Thuschen, willst du jetzt allein mich lassen?
Thusnelda.
O ja. Sehr gern.
H errmann.
Du List mir doch nicht bös?
Thusnelda.
Nein, nein! versprich mir nur, für immer michMit diesem Thoren aus dem Spiel zu lassen!
Herrinann.
Topp! meine Hand drauf! in dreien Tagen,
Soll sein Besuch dir nicht zur Last mehr fallen!
(Thusnelda und Gertrud ab)