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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Die Herrmannsschlacht.

Nun steht er mit drei LegionenIn deines Landes Vesten drohend da:

Nun mußt du, wenn er es in Augusts Namen fordert,

Ihm deiner Plätze Thorc öffnen:

Du hast nicht mehr die Macht, es ihm zu wehren.

Herrmann.

Gewiß. Da siehst du richig. Meine LageIst in der That bedrängter als jemals.

Thniskomar.

Beim Himmel, wenn du schnell nicht hilfst,

Die Lage eines ganz Verlornen!

Daß ich, mein wackrer Freund, dich in dies Jrrsal stürzte,Durch Schritte, wenig klug und überlegt,

Gewiß, ich fllhl's mit Schmerz im Innersten der Brust.

Ich hätte nimmer, fühl' ich, FriedenMit diesen Kindern des Betruges schließen,

Und diesen Varus, gleich dem Wolf der Wüste,

In einem ew'gen Streit bekriegen sollen.

Das aber ist geschchn, und wenig frommt, du weißt,

In das Vergangene sich reuig zu versenken.

Was wirst du, fragt sich, nun darauf beschließen?

Hcrrma n n.

Ja Freund! davon kann kaum die Red' noch sein.

Nach Allem, was gescheht!, find' ich,

Läuft nun mein Vortheil ziemlich mit des Barns,

Und wenn er noch darauf besteht,

So nehm' ich ihn in meinen Gränzen auf.

Thuisko m a r. (erstaunt)

Du nimmst ihn was?

Dagobert.

In deines Landes Gränze?