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Prinz Friedrich von Homburg.
Vom Mißglück nur des Kriegs mir abgerungen;
Blüht doch ans jedem Wort, das du gesprochen,
Jetzt mir ein Sieg auf, der zu Staub ihn malmt!
Prinz Homburgs Braut sei sie, werd' ich ihm schreiben,
Der Fehrbellins halb dem Gesetz verfiel,
Und seinem Geist, todt vor den Fahnen schreitend,
Kämpf' er auf dem Gefild der Schlacht sie ab!
(er küßt ihn noch einmal und erhebt ihn)Prinz von Homburg.
Nun sieh', jetzt schenktest du daS Leben mir!
Nun fleh' ich jeden Segen dir herabDen von dem Thron der Wolken Seraphim'
Aus Heldenhäupter jauchzend niederschütten:
Geh und bekrieg' o Herr, und überwinde
Den Weltkreis, der dir trotzt — denn du bist's Werth!
Kurfürst.
Wache! führt ihn zurück in sein Gefängniß!
Achter Auftritt.
(Natalie und die Kurfürst!» zeigen sich unter der Thür, Hofdamen fol-gen. — Die Porigen)
Natalie.
O Mutter, laß! was sprichst du mir von Sitte?
Die höchst', in solcher Stund', ist ihn zu lieben!
— Mein theurer, Unglücks el'ger Freund!
Prinz von Homburg, (bricht auf)
Hinweg!
Graf Trnchß. (halt ihn)
Nein, nimmermehr, mein Prinz!
(mehrere Offiziere treten ihm in den Weg)