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Prinz Friedrich von tzomburg.
Dil thust mir mehr, als ich am Tag der SchlachtUiir dich verdient! doch jetzt geschwind geh hinNach Arnstein wiederum, von wo dn kamst,
Und rühr' dich nicht; ich hab's mir überlegt,
Ich will den Tod, der mir erkannt, erdulden!
(er übergiebt ihm die Schrift)Kottivitz. (betroffen)
Nein, nimmermehr, mein Prinz! was sprichst du da?
Hohcnzollcrn.
Er will den Tod —
Graf Truchch.
Er soll und darf nicht sterben!
Mehrere Offiziere, (oordringend)
Mein Herr und Kurfürst! mein Gebiete?! hör' uns!
Prinz von Homburg.
Ruhig! cs ist mein unbeugsamer Wille!
Ich will das heilige Gesetz des Kriegs,
Das ich verletzt' im Angesicht des Heers,
Durch einen freien Tod verherrlichen!
Was kann der Sieg euch, meine Brüder, gelten,
Der eine, dürftige, den ich vielleicht
Dem Wraugel noch entreiße, dem Triumph
Verglichen, über den verderblichsten
Der Feind' in uns, den Trotz, den Uebermuth,
Errungen glorreich morgen? Es erliegeDer Fremdling, der uns unterjochen will,
Und frei auf mütterlichem Grund behaupteDer Brandenburger sich, denn sein ist er,
Und seiner Fluren Pracht nur ihm erbaut!
Koltwitz. (gerührt)
Mein Sohn! mein liebster Freund! wie nenn' ich dich?