Fünfter Akt. Fünfter Anftrltt.
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Schütt' ich mcin Blut dir an dem Tag der SchlachtFür Sold, sei's Geld, sei's Ehre, in dm Staub?
Behüte Gott! dazu ist es zu gut!
Was! meine Lust Hab', meine Freude ich,
Frei und für mich im Stillen, unabhängig,
An deiner Trefflichkeit und Herrlichkeit,
Am Ruhm und Wachsthnm deines großen Namens!
Das ist der Lohn, dem sich mein Herz verlaust!
Gesetzt, um dieses unberufnen Siegs,
Brächst du dem Prinzen jetzt den Stab, und ich,
Ich träfe morgen, gleichfalls unberufen,
Den Sieg wo irgend zwischen Wald und FelsenMit den Schwadronen, wie ein Schäfer, au:
Bei Gott ein Schelm müßt' ich doch sein, wenn ichDes Prinzen That nicht munter wiederholte.
Und sprächst du, das Gesetzbuch in der Hand:
Kottwitz, du hast den Kopf verwirkt! so sagt' ich:
Das wnßt' ich, Herr; da nimm ihn hin, hier ist er:
Als mich ein Eid an deine Krone band
Mit Haut und Haar, nahm ich den Kopf nicht aus,
Und nichts dir gäb' ich, was nicht dein gehörte!
K u r sü r st.
Mit dir, du alter, wunderlicher Herr,
Werd' ich nicht fertig! es besticht dein WortMich, mit arglist'ger Rednerkunst gesetzt,
Mich, den du weißt dir zugethan, und einenSachwalter ruf' ich mir, den Streit zu enden,
Der meine Sache führt! (er klingelt, ein Bedienter tritt auf!
Der Prinz von Homburg —
Man führ' aus dem Gefängniß ihn hierher! (der Bediente ab)Der wird dich lehren, das versichr' ich dich,