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Prinz Fricdrich von Homburg.
Scene: Berlin. Lustgarten vor dem alten Schloß. Im Hinter-gründe die Schloßkirche mit einer Treppe. Glockenklang; dieKirche ist stark erleuchtet; man sieht die Leiche Frobens vor-übertragcn, nnd ans einen prächtigen Katafalk niedersetzen.
Neunter Austritt.
(Der Kurfürst, Frldmarschali Dörfling, Cldrist Hennings, GrafTruchst und mehrere andere Obersten und Offiziere treten auf. Ihm ge-genüber zeigen sich einige Offiziere mit Depeschen. — In der Kirche sowohlals auf dem Platz Volk jedes Alters und Geschlechts)
K u r fü r st.
Wer immer auch die Reiterei geführt
Am Tag der Schlacht, nnd, eh der Obrist Hennings
Des Feindes Brücken hat zerstören können,
Damit ist anfgebrochen, eigenmächtig,
Zur Flucht, bevor ich Ordre gab, ihn zwingend,
Der ist des Todes schuldig, das erklär' ich,
Und vor ein Kriegsgericht bestell' ich ihn.
— Der Prinz von Homburg hat sie nicht geführt?
Graf Druck) ß.
Nein, mein erlauchter Herr!
Kurfürst.
Wer sagt mir das?
Graf Truchsi.
Das können Reiter dir bekräftigen,
Die mir's versichert vor Beginn der Schlacht;
Der Prinz hat mit dem Pferd sich überschlagen,
Man hat verwundet schwer an Haupt nnd SchenkelnIn einer Kirche ihn verbinden sehn.
Kurfürst.
Gleichviel. Der Sieg ist glänzend dieses Tages,