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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Zweiter Akt. Achter Auftritt.

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Er naht voll heißer Sorge ihm und spricht:Hoheit, dein Pferd ist scheu, du mußt »erstatten,Daß ich's noch einmal in die Schule nehme!"

Mit diesem Wort cntsitzt er seinem Fuchs,

Und fällt dem Thier des Herren in den Zaum;Der Herr steigt ab, still lächelnd, und versetzt:Die Kunst, die du ihn, Alter, lehren willst,

Wird er, so laug' es Tag ist, schwerlich lernen.Nimm, Litt' ich, fern ihn hinter jenen Hiigeln,Wo seines Fehls der Feind nicht achtet, vor!"Dem Fuchs drauf sitzt er ans, den Freden reitet,Und kehrt zurück, wohin sein Amt ihn ruft.

Doch Freden hat den Schimmel kaum bestiegen,So reißt, entsendet aus der Feldredonte,

Ihn schon ein Mordblei, Noß und Reiter, nieder:In Staub sinkt er, ein Opfer seiner Treue,

Und keinen Laut vernahm man mehr von ihm.

Prinz von Homburg.

Er ist bezahlt! wenn ich zehn Leben hätte,Könnt' ich sie besser brauchen nicht, als so!

Natalie.

Der wackre Froben!

K u r r fl i n.

Der Vortreffliche!Natalie.

Ein Schlechtrcr wäre noch der Thräncn werth!

Prinz von Homburg.Genug! zur Sache jetzt. Wo ist der Kurfürst?Nahm er in Hackelwitz sein Hauptquartier?

Graf Sparren.

Vergieb! der Herr ist nach Berlin gegangen,

(kurze Pause)

(sie weinen)