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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Prinz Friedrich von Homburg.

Zwei Linien hatt' er mit der ReitereiDurchbrochen schon und auf der Flucht vernichtet.Als er auf eine Fcldredontc stieß;

Hier schlug so mörderischer EisenregcnEntgegen ihm, daß seine ReiterschaarWie eine Saat sich knickend niederlegie;

Halt mußt' er machen zwischen Busch und Hügeln,Um sein zerstreutes Reitercorps zu sammeln.

Natalie. l;ur Kmfüestin)

Geliebte! fasse dich!

Kn rfürstin.

Laß, laß mich, Liebe!Mörner.

In diesem Augenblick, dem Staub' entrückt,Bemerken wir den Herrn, der bei den FahnenDes Truchßschen Corps den, Feind entgegenreitet;Auf einem Schimmel herrlich saß er da,

Im Sonnenstrahl, die Bahn des Siegs erleuchtend;Wir alle sammeln uns bei diesem AnblickAns eines Hügels Abhang, schwer besorgt,

In Mitten ihn des Feuers zu erblicken:

Als plötzlich jetzt der Kurfürst, Roß und Reiter,

In Staub vor unfern Augen niedersinkt;

Zwei Fahnenträger fielen über ihn,

Und deckten ihn mit ihren Fahnen zu.

U a t a l i c.

O meine Mutter!

Erste Hofdame.Himmel!

Kursürstin.Weiter! weiter!