294
Prinz Friedrich von Homburg.
Dil hast am Ufer, weißt du, mir des RheinsZwei Siege jüngst verscherzt; regier' dich Wohl,
Und laß mich heut den dritten nicht entbehren,
Der mindres nicht, als Thron und Reich, mir gilt!
(Zu dcn Offiziere») Folgt mir! — He, Franz!
Ein U eil Knecht. stritt auf)
Hier!
Rur su r ll.
Rasch! den Schimmel vor!
— Noch vor der Sonn' im Schlachtfeld will ich sein!
(ab; die Generale, Obersten und Offiziere folgen ihm)Prinz von Homburg, fin de» Vordergrund tretend)
Nun deun, auf deiner Kugel, Ungeheures,
Du, dem der Windcöhauch deu Schleier heutGleich eiuem Segel lüftet, roll' heran!
Du hast mir, Glück, die Locken schon gestreift:
Ein Pfand schon warfst du im VorllberschwebenAus deinem Füllhorn lächelnd nur herab:
Heut, Kind der Götter, such' ich, flüchtiges,
Ich hasche dich im Feld der Schlacht und stürzeGanz deinen Segen mir zu Füßen um:
Wärst du auch siebenfach mit Eisenketten
Am schwed'schen Siegeswagen festgebunden! (ab)