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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Prinz Friedrich von Homburg.

Prinz von Homburg.

Die Platen. Wirklich. Oder die Ramm?

Hohenzollern.

Ach, die Ramiu! was! die, mit rothen Haaren!Die Platen mit den schelm'schen Veilchen-Angen!Die, weiß man, die gefällt dir.

Prinz von Homburg.

Die gefällt mir.Hohenzollern.

Nun, und die, sagst du, reichte dir den Kranz?

Prinz von Homburg.

Hoch auf, gleich einem Genius des Ruhms,

Hebt sie den Kranz, an dem die Kette schwankte,

Als ob sie einen Helden krönen wollte.

Ich streck', in unaussprechlicher Bewegung,

Die Hände streck' ich aus, ihn zu ergreifen:

Zu Füßen will ich vor ihr niedersinken,

Doch, wie der Duft, der über Thäler schwebt,

Vor eines Windes frischem Hauch zerstiebt,

Weicht mir die Schaar, die Ramp' ersteigend, aus;Die Rampe dehnt sich, da ich sie betrete,

Endlos, bis an das Thor des Himmels aus,

Ich greife rechts, ich greife links umher,

Der Theuren einen ängstlich zu erhaschen;

Umsonst! des Schlosses Thor geht Plötzlich auf;

Ein Blitz der aus dem Innern zuckt, verschlingt sie,Das Thor fügt rasselnd wieder sich zusammen:

Nur einen Handschuh, heftig, im Verfolgen,

Streif' ich der süßen Traumgestalt vom Arm:

Und einen Handschuh, ihr allmächt'gen Götter,

Da ich erwache, halt' ich in der Hand!