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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Prinz Friedrich von Homburg.

Hohen^ollcrn.

Was! Laub der Weid', o Herr! Der Lorbeer ist's.

Wie er'S gesehn hat an der Helden Bildern,

Die zu Berlin im Rüstsaal anfgehängt.

Kurfürst.

Wo fand er den in meinem märkschen Sand-Ljohrnzollcrn.

Das mögen die gerechten Götter wissen!

Hofkavalicr.

Vielleicht im Garten hinten, wo der GärtnerMehr noch der fremden Pflanzen anferzieht.

Knrfürst.

Seltsam beim Himmel! doch was gilt's? ich weiß,

Was dieses jungen Thoren Brust bewegt.

Hohrnzollcrn.

O was! die Schlacht von morgen, mein Gebieter!Sterngucker sicht er, wett' ich, schon im Geist,

Ans Sonnen einen Siegeskranz ihm winden.

ider Prinz besieht den Kranz)

Hoskavalier.

Jetzt ist er fertig!

Hohen; ollern.

Schade, ewig Schade,

Daß hier kein Spiegel in der Nähe ist!

Er wiird' ihm, eitel wie ein Mädchen, nahn,

Und sich den Kranz bald so, und wieder so,

Wie eine slorne Haube aufprobiren.

Kurfürst.

Bei Gott! ich muß doch sehn, wie weit er's treibt!

<Der Kurfürst nimmt ihm den Kranz ans der Hand; der Prinz erröthet undsicht ihn an. Der Kurfürst schlingt seine Halskette um den Kranz und