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Das Käthchcn von Hcilbronn.
(Kurze Pause)
Nun möcht' ich vor der HochgebenedeytenIn Staub mich werfen, ihren Fuß ergreifen,
Und mit des Danks glutheißer Thräne wafchen.
Käi Hetzen. (setzt sich)
Gottschalk, hilf, fleh mir bei; mir ist nicht wohl!
Der G r a f v o », Strahl, (zu den Räche»)
Wo ist der Kaiser? wo der Theobald?
Der Kaiser, (indem beide ihre Mäutcl abwerfen)
Hier sind sie!
Käthchcn. (sicht auf)
Gott im hohen Himmel! Vater! (sic eilt auf ihn zu; er empfängt sie)Gottschalk. (für sich)
Der Kaiser! Ei, so wahr ich bin, da steht er!
Der Graf vom Strahl.
Nun, sprich du — Göttlicher! wie nenn' ich dich?
— Sprich, las ich recht?
Der Kaiser.
Beim Himmel, ja, das thatst du!
Die einen Cherubim zum Freunde hat,
Der kann mit Stolz ein Kaiser Vater sein!
Das Käthchcn ist die Erst' itzt vor den Menschen,
Wie sie's vor Gott längst war; wer sie begehrt,
Der muß bei mir jetzt würdig um sie frei».
Der Graf voIN Strahl, (beugt ein Knie bor ihm)
Nun, hier ans Knieen bitt' ich: gieb sie mir!
Der Kaiser.
Herr Graf! was' fällt ihm ein?
Der Graf vom Strahl.
Gieb, gieb sie mir!
Welch' andern Zweck ersann' ich deiner That?