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Das Käthchen von Heilbronn.
6 osalic.
Bei Gott, ich glaub', ihr scherzt! Sibylle, meineStiefmutter, gnäd'ger Herr —
Kunigunde, (drinnen)
Rosalic!
Kosalic.
DaS Fräulein, das im Bett liegt, ruft nach mir. —
Verzeiht, wenn ich — (sie holt einen Stuhl)
Wollt ihr euch gütigst setzen?
(sie nimmt die Toilette und geht ab)
Sechster Auftritt.
Der Graf voIN Strahl, (vernichtet)
Nun, du allmächt'ger Himmel, meine Seele,
Sie ist doch Werth nicht, daß sie also heiße!
Das Maaß, womit sie auf dem Markt der WeltDie Dinge mißt, ist falsch; scheußliche BosheitHab' ich für milde Herrlichkeit erstanden!
Wohin flucht' ich Elender vor mir selbst?
Wenn ein Gewitter wo in Schwaben tobte,
Mein Pferd könnt' ich in meiner Wuth besteigen,
Und suchen, wo der Keil mein Haupt zerschlägt!
Was ist zu lhun, mein Herz? was ist zu lassen?
Siebenter Auftritt.
(Kunigunde In ihrem gewöhnlichen Glanz, Äosaiie und die alte Tibjtlldie schwächlich auf Krücken, durch die Mittelthür abgcht)
Kunigunde.
Sieh da, Graf Friederich! was für ein AnlaßFührt euch so früh in meine Zimmer her?