Vierter Akt. Zweiter Auftritt.
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Goltschal lt. <kehrt aus dem Bach zurück, und ruft ihr nach)
Käthchm! Käthchm! ich will mich nmkehren! ich will mir dieAugen zuhaltcn! Käthchm! es ist kein Steg ans Meilenweite zu fin-den! -Ei so wollte ich, daß ihr der Gürtel platzte! da läuft
sie am Ufer entlang, der Quelle zu, den weißen schroffen Spitzender Berge; mein Seel', wenn sich kein Fährmann ihrer erbarmt, sogeht sie verloren!
Der Graf vom Strahl, (draußen)
Gottschalk! Himmel und Erde! Gottschalk!
Gottschalk.
Ei, so schrei' du!-Hier, gnädiger Herr; ich komme schon.
(er teilet sein Pferd mürrisch durch den Bach; ab)
Scene: Schloß Wetterstrahl. Platz, dicht mit Bäumen bewachsen,am äußeren zerfallenen Mauernring der Burg. Vorn ein Hol-lunderstrauch, der eine Art von natürlicher Laube bildet, worun-ter von Feldsteinen, mit einer Strohmatte bedeckt, ein Sitz. Anden Zweigen sieht man ein Hemdchen und ein Paar Strümpfeu. s. w. zum Trocknen anfgchängt.
Zweiter Auftritt.
(Käthchm liegt und schläft. Vor Graf vom Strahl tritt auf)
Der Gras vom Strahl, lindem er das Futteral iu den Busen steckt)Gottschalk, der mir dies Futteral gebracht, hat mir gesagt, dasKäthchm wäre wieder da. Kunigunde zog eben, weil ihre Burg nie-dergebrannt ist, in die Thore der meinigm ein; da kommt er undspricht: unter dem Hollnnderstrauch läge sie wieder da, und schliefe;und bat mich, niit thronenden Augen, ich möchte ihm doch erlauben,sie in den Stall zu nehmen. Ich sagte, bis der aste Vater, der Theo-bald, sie anfgefundm, würd' ich ihr in der Herberge ein Unterkom-
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