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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
Entstehung
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Das Käthcheu von Heilbronn.

Kunigund 5. (eilt erschreckt von der Leiter weg)

Was giebt's?

Die Knechte.

Das Haus sinkt! fort zurücke!

Alle.

Heiland der Welt! da liegt's in Schutt und Trümmern!

(Das Haus sinkt zusammen, der Graf wendet sich, und drückt beide Hände vordie Stirne; Alles, was auf der Bühne ist, weicht zurück und wendet sichgleichfalls ab. Pause)

Vierzehnter Austritt.

(Kälhchen tritt rasch, mit einer Papierrolle, durch ein großes Portal, dasstehen geblieben ist, auf; hinter ihr ein CH erub in der Gestalt eines Jüng-lings, von Licht umsiosscn, blondlockig, Fittige an den Schultern und einenPalmzwcig in der Hand)

Kälhchcn.

(so wie sie aus dem Portal ist, wendet sie sich und stürzt vor ihm nieder)

Schirmt mich, ihr Himmlischen! was widerfährt mir?

(Der Cherub berührt ihr Haupt mit der Spitze des Palmzwcigs, und ver-schwindet)

Fünfzehnter Auftritt.

(Dir vorigen ohne den Cherub)

Kunigunde, (sieht sich zuerst um)

Nun beim lebeud'geu Gott, ich glaub', ich träume!

Mein Freund! schaut her!

Der Vras vom Strahl, (vernichtet)Flammberg!

(er stützt sich auf seine Schulter)