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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Das tätlichen von Heilbronn.

(Gottschalk hebt die Scherben ans. Er nimmt die Schärpe vom Tisch, undgicbt sieKäthche n)

Da! wenn du dich gekühlt, gieb mir sie wieder.

Kcith rh rn. (sie will seine Hand küssen)

Mein hoher Herr!

Der Graf voIN Strahl, iwendct sich von ihr ab)

Leb wohl! leb wohl! leb wohl!

lGetümmel und Glocken stürmen draußen!Gottschalk.

Gott der Allmächtige!

Ääthchc n.

Was ist? Was giebt's?

G o t t sch a I k.

Ist das nicht Sturm?

Käthchen.

Sturm?

Der Graf voin Strahl.

Auf! ihr Herrn von Thurneck!Der Rheingrast beim Lebend'gen, ist schon da? (Alle ab)

Scene: Platz vor dem Schloß. Es ist Nacht. Das Schloßbrennt. Sturmgeläute.

Siebenter Auftritt.

(Ein Nachtwächter tritt auf und stößt In'S Horn)Nachtwächter.

Feuer! Feuer! Feuer! Erwacht ihr Männer von Thurneck, ihrWeiber und Kinder des Fleckens erwacht! Werft den Schlaf nieder,der wie ein Riese über euch liegt; besinnt euch, ersteht und erwacht!Feuer! Der Frevel zog ans Socken durch's Thor! der Mord stehtmit Pfeil und Bogen mitten unter euch, und die Verheerung, um