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Das Kälbchen non Hcilbronn.
Denn, beim lcbcnd'gen Gott, ich sag' es euch,
Rein wie sein Harnisch ist sein Herz, nnd euresVerglichen ihm, nnd meins, wie eure Mäntel.
Wenn hier gesündigt ward, ist er der Richter,
Und ihr sollt zitternd vor der Schranke stehn!
Gras Otto.
Du Närrin, jüngst der Nabelschnur entlaufen,
Woher kommt die prophct'sche Kunde dir?
Welch ein Apostel hat dir das vertraut?
Theobald.
Seht die Unselige!
Käthrhcn. sda sic den Vater erblickt, ans ihn zugchcnd)
Mein theurcr Vater! isie will seine Hand ergreifen)Theobald, lstreng)
Dort ist der Ort jetzt, wo du hingehörst!
Käthch cn.
Weis' mich nicht Von dir ssie faßt seine Hand und küßt sic.)
Theobald.
— Kennst du das Haar noch wieder,
Das deine Flucht mir jüngsthin grau gefärbt?
Käthehcn.
Kein Tag verging, daß ich nicht einmal dachte, >
Wie seine Locken fallen. Sei geduldig,
Und gicb dich nicht nnmäß'gem Grame Preis:
Wenn Freude Locken wieder dunkeln kann,
So sollst du wieder wie ein Jüngling blühn.
Graf Gtto.
Ihr Häscher dort! ergreift sie! bringt sie her!
Theobald.
Geh' hin, wo man dich ruft.