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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Der zerbrochene Krug.

Den er mit eignen Händen aufgesetzt!

Die Truppen, die man anwarb, sind bestimmtZnm Dienst im Landesinneren; kein MenschDenkt dran, sie nach Ostindien zu schicken!

Evc.

Nein, nimmermehr, ihr Herrn?

1val 1 cr.

Bei meiner Ehre!

Und znm Beweise meines Worts: den Ruprecht,

WLr's so wie du mir sagst, ich kauf' ihn frei!

E v c. kstcht a»f>

O Himmel! wie belog der BLswicht mich!

Denn mit der schrecklichen Besorgniß ebenQuält' er mein Herz, und kam zur Zeit der NachtMir ein Attest für Ruprecht anfzudringen;

Bewies, wie ein erlognes KrankheitszcngnißVon allem Kriegsdienst ihn befreien könnte;

Erklärte und versicherte und schlich,

Um es mir ausznfcrt'gen, in mein Zimmer:

Sv Schändliches, ihr Herren, von mir fordernd,

Daß es kein Mädchcnmund wagt ausznsprechcn!

Lrau Ürigitte.

Ei, der nichtswürdig-schändliche Betrüger!

Ünprcrht.

Laß, laß den Pfcrdehuf, mein süßes Kind!

Sieh', hält' ein Pferd bei dir den Krug zertrümmert,

Ich wär' so eifersüchtig just, als jetzt! lsie küsse» sich)

cit.

Das sag' ich auch! küßt und versöhnt und liebt euch;

Und Pfingsten, wenn ihr wollt, mag Hochzeit sein!