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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
Entstehung
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Der zerbrochene Krug.

Ein GrLul zu sehn. Ein Stiick fehlt von der Wange,Wie groß? nicht ohne Wage kann ich's schätzen.

Adam.

Den Teufel auch!

Licht, (bringt einen Spiegel)

Hier. Ueberzengt euch selbst.

Ein Schaaf, das, eingehetzt von Hunden, sichDurch Dornen drängt, läßt nicht mehr Wolle sitzen,Als ihr, Gott weiß wo? Fleisch habt sitzen lassen.

Adam.

Hm! ja! 's ist wahr. Unlieblich sieht es aus.

Die Nas' hat auch gelitten.

Licht.

Und das Auge.

Adam.

Das Auge nicht, Gevatter.

Licht.

Ei, hier liegt

Querfeld ein Schlag, blutrünstig, straf mich Gott,

Als HLtt' ein Großknecht wüthend ihn geführt.

Adam.

Das ist der Augenknochen. Ja, nun seht,

Das alles hatt' ich nicht einmal gespürt.

Licht.

Ja, ja! so geht's im Feuer des Gefechts.

Adam.

Gefecht! was! Mit dem verfluchten ZiegcnbockAm Ofen focht ich, wenn ihr wollt. Jetzt weiß ich's.Da ich das Gleichgewicht verlier', und gleichsamErtrunken in den Lüften um mich greife,

Fass' ich die Hosen, die ich gestern Abend